The fourth edition of Cineastic Gondolas will be taking place in Lech am Arlberg on Saturday,

December 13, 2014.

Visual Art Udo Kapeller, Light Cages Mounty R. P. Zentara
Fotos: Annette Kropshofer, Pete Ionian


Animated short films, exhibitions and installations by renowned artists, visual projections, a music program that spans different genres, and after shows will once again turn the winter paradise of Lech into a cultural and artistic hotspot.

 

FILME
24 internationale Animationskurzfilme im Gondelkino
Kuratoren: Daniel Ebner (VIS) & Martin M. Michl (Pipe)

 

DJs
Jennifer Cardini (Correspondant), Boris Dlugosch (Golden City Sounds), Markus Lindner (Cityfox Rec.), Sebastian Schlachter (FM4/la Boum), Denis Yashin (Schönbrunner Perlen), Madloch (Sound Avenue/Be), Patrick Testor (Brise Rec.), Max Schell, DJ Waz, Merlin & Mighty Mottl

 

LIVE SOUNDS
I-Wolf (ex. Sofa Surfers) & JIG, Sonifer, 20last Century

 

PROJEKTIONSKUNST & VISUALS
Lichterloh, Dornröschen, Udo Kapeller, 5 Takt

 

BILDENDE KÜNSTLER/ INSTALLATIONEN
Noémi Kiss, Mounty R. P. Zentara, Alexander Dür (duercube)

 

PERFORMANCE /LIVE ART
Metropics

 

SIDE EVENTS
Fr 12. Dez 17 h Ausstellungseröffnung Hotel Berghof, Lech
& ab 22h CG Pre-Party Club Vernissage, Zürs
So 13. Dez ab 2h CG official Aftershows: Archiv Bar & K.Club, Lech

 

TICKETS
350 Limitierte Einzeltickets sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen in D-A-CH erhältlich, sowie
400 weitere als Hotelpackages, bei der Lech Zürs Tourismus Gesellschaft oder evtl. noch an der AK!


www.cineasticgondolas.com
https://www.facebook.com/video.php?v=740462756041557&set=vb.171868069567698&type=2&theater

 

 

MUT. CINEASTIC GONDOLAS.

 

Q.: Was kann das Publikum von deiner Installation erwarten?


NK.: Ich verwende in meinen aktuellen Arbeiten herkömmliche Baustoffe und banale Alltagsgegenstände. Gebrauchsgegenstände, die durch ihre Selbstverständlichkeit quasi unsichtbar geworden sind, entreiße ich ihrer gewohnten Umgebung und zeige sie in einem neuen Licht.
Materialien gegensätzlichen Ursprungs in eine unorthodoxe Verbindung gebracht, fordern eine neue Sichtweise der Verhältnisse ein und spielen mit der Wahrnehmung der Betrachter. Wenn das verwendete Material oder Objekt im Widersinn zu ihrer Erscheinungsform steht, hat es das Potential zu irritieren. Es ist ein erfrischend sinnliches Spiel: Die durch Beton stoßenden Küchenmesser, Glut im Beton oder überdimensionale Spitzen aus Schaum laden ein, es sofort anzufassen. Mit den Installationen möchte ich nur ein kleines Lächeln auf dem Mund des Betrachters zaubern. Ja, meine Botschaft ist es, Mut zu machen, selbst verrückte Dinge zu wagen, in welche Richtung auch immer.


Q.: In diesem Jahr ist das Thema der Veranstaltung „Himmel und Hölle“, was sagt das für dich aus?


NK.: Wir rennen tagtäglich unserem Glück nach, und meinen es in entfernten Zielen zu erreichen. Glück scheint in der Absicherung unserer Zukunft zu liegen. Auf dem Weg nach Sicherheit verfangen wir uns immer mehr in dem unendlichen Spinnennetz der Bedingungen und suchen verzweifelt die Tür zu unserer Freiheit. Doch wo man die Sicherheit vermutet ist die Hölle. Die geschickte Projektion des wahren Teufels namens EGO treibt uns mit der Peitsche der Angst immer weiter. Das Gefühl, im Himmel zu sein, wird sich schon einstellen, wenn wir erst dort sind, heißt seine Versprechung. Doch dort gibt es nichts, die Richtung ist falsch - der Eingang zum Glück ist dort, wo man ihn nicht vermutet. Seine Aufschrift lautet: Risiko. Was Risiko ist? Den Mut zu haben, seinem Herzen zu folgen. Für diejenigen, die ihre Angst überwinden können und sich durch den Eingang wagen, wartet das größte Geschenk jenseits der Dualität von Gut und Böse - hier zerplatzt Himmel und Hölle als Illusion, denn drüben wartet das pure Sein. Hier befindet man sich immer am richtigen Ort, im richtigen Augenblick.

 

Q.: Was für einen Stellenwert hat Cineastic Gondolas für dich als bildende Künstlerin?


NK.: An einem Ort auf zweieinhalb tausend Meter, der nur mittels Gondeln zu erreichen ist, auszustellen, ist für mich eine großartige Gelegenheit. Die umgebenden Bergspitzen, und der Schnee rundherum passen wunderbar zu meinem nächsten Projekt „Baby, es gibt Eis!“